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Linzer Debatte, Standard

Ich scheine gehört zu werden! Herr Ranftl antworte mir wieder. Weiter unten findet sich meine Antwort:  
an leserbriefe[a]derstandard.at, 11.11.2008
Sehr geehrter Herr Ranftl,
sehr geehrte Damen und Herren!

Seit einiger Zeit verfolge ich im Standard nun schon die Debatte um die
Kruzifixe in Kindergärten in Linz und mir scheint, dass einige wichtige
Aspekte bisher nicht genügend Gewicht hatten:
Erstens hat die Republik Österreich sich im Konkordat, das 1933 erneuert
wurde (und noch immer in Geltung ist, weil Österreich von '38 bis '45
nur besetzt war) der katholischen Kirche verpflichtet und ihr ein Primat
eingeräumt. Zweitens hängen in den 46 städtischen Kindergärten Linz'
seit 1945 keine Kreuze. Ich habe den Eindruck, dass hier willkürlich
eine Diskussion um der heißen Luft willen initiiert wurde.
Irritiert,
Helmuth Wart
_____________________________  
O.Ranftl, Leserbriefbeauftragter der Tageszeitung "Der Standard" am 19.11.2008
Sehr geehrter Herr Ing. Warth

Danke für Ihr E-Mail. Ich habe Ihre Stellungnahme zur Kreuzfrage mit
Interesse gelesen und als Leserbrief zur Kenntnis genommen.

Im Konkordat ist diese Frage meines Wissens übrigens nicht geregelt.

Mit freundlichen Grüßen.

Otto Ranftl
Leserbeauftragter
Leitender Redakteur
Der Standard
Herrengasse 19-21
1014 Wien
Tel. 01 / 531 70 - 293
Fax 01 / 531 70 - 131
otto.ranftl@derStandard.at
http://derStandard.at
_____________________________ 
Schrieb an O.Ranftl, am 28.11.2008 
Sehr geehrter Herr Ranftl! 
"Papier ist geduldig" weiß der Volksmund. Und in diesem Sinne möchte
ich auch meinen Hinweis auf das Konkordat verstanden wissen. Wohl bin
ich mir bewusst, dass Frage der Krizifix-Verortung in Linz nicht darin
geregelt ist. Allerdings ist es ein weiterer Beleg für den politischen
Einfluss den die Kirche auf Österreich hat und ausüben kann. Ich meine,
daraus lesen zu können, dass die kath.Kirche das auch soll; wurde ihr
doch hinreichende Geltung durch das Völkerrecht verschafft. Das auf der
einen Seite undauf der anderen Seite der Tatsache, dass in Linz, wie
bereits weiter unten ausgeführt, seit 1945 keine Kreuze in KIndergärten
hängen, Rechnung tragend, wollte ich auf die schwammigen und
fadenscheinigen Positionen im Diskurs aufmerksam machen. Ich glaube
auch, dass mein Hinweis, in angemessenem Ausmaß Niederschlag in Ihrer
Zeitung gefunden hat.
Neutral, 
Ing.Helmuth Wart
11.11.08 16:20


Kussaffäre!

Leserbrief an "Heute"

Völlig unverständlich ist mir die überzogene – und jetzt auch aufs Peinlichste revidierte – Reaktion der Hauptschule Gunskirchen. Geht es den sich küssenden Jugendlichen doch offensichtlich auch darum, mit der zur Schau gestellten Intimität Erwachsene zu provozieren. Das sollte man als Pädagoge durchschauen – und sich maximal seinen Teil dazu denken. Solange die Jugend von heute so provoziert und nicht durch ekelig nackte Happenings, soll uns Erwachsenen das nur recht sein.

Amüsiert, Dipl. Helmuth Wart

 

24.11.08 14:08


Bin wieder da!

Nun habe ich eine gar arge Verkühlung hinter mir und konnte einige Tage keine Leserbriefe versenden, was mich wohl selbst am allermeisten schmerzt. Denn während ich erschöpft in meinem Bette lag, hat sich nichts zum Vorteil ereignet. Die neuerlichen Streitigkeiten der beiden sogenannten Großparteien dünken mich gar zu ärgerlich. Immer wieder diese alten Fehler. Und der wahre Jammer daran, die Opposition schweigt belämmert dazu, weil sie ihre einzig wahre begabte und pointierte Stimme verloren hat. Finstere Zeiten sind das. Die Finanzkrise indessen gleicht sich dem österr. Nationalteam an: Ein prolongiertes Desaster, bloß kümmert es offensichtlich kaum noch jemand. Sehr geärgert habe ich mich auch über die Postmanager und die verlogenen Reaktionen der Politik. Aber immerhin, man sieht, was ein wenig Druck durch die kleinen Leute von der Straße (Leute eben wie ich) doch, zumindest kurzzeitig, zu bringen vermag. 

Jedenfalls: Meine Schreibfeder ist gespitzt, neue Einträge werden in Kürze folgen, 

Wieder genesen, 
Ing. Helmuth Wart
20.11.08 13:10


Finanzkrise!

Leserbrief an "Die Presse" 

Aufmerksame Zeitgenossen konnten in den letzten Wochen interessante Verhaltensweisen bei ihren Mitmenschen beobachten: anlässlich der grassierenden Finanzkrise kamen da plötzlich all jene aus ihren Löchern gekrochen die es schon immer gewusst haben wollen. Diejenigen welche quasi dem gesamten Finanzsystem oder gar dem "Kapitalismus" die Schuld an der Misere in die Schuhe schieben wollen. Diejenigen welche die soziale Marktwirtschaft am liebsten gleich zusammen mit dem Shortselling abgeschafft sähen.

Ich bin der Ansicht dass Forderungen solcherart nicht ernstzunehmen sind. Das Finanzsystem „krankt“ nicht, es gehört lediglich verfeinert. Und all diejenigen welche nicht und nicht müde werden ständig den vermeintlichen Todeskampf des Kapitalismus herbeizureden, erkennen nicht dass sie denselben genau damit bewirken. Das wird dann jedoch nicht als Selbstmord des Kapitalismus auslegt werden können, sondern wird unter die Strafsache Totschlag fallen. Die hiesigen Agitatoren sollten sich dessen bewußt werden.

 

Es verbleibt freundlich konsumierend

Ing. Helmuth Wart

Mit einer eventuellen Veröffentlichung bin ich einverstanden.

 

24.11.08 14:05


gefährliches geblödle, österreich, 6.11.2008

an: leserbriefe@oe24.at // österreich 

Betreff: Gefährliches Geblödle

Stermann und Grissemann wird mit Mord gedroht. Das geht zu weit. Ich selbst schätze das zuweilen mehr als infantile Herumgeblödle dieser beiden „Komiker“ längst nicht mehr. Der Tod ist einfach zu respektieren, insbesondere bei einer so wichtigen Persönlichkeit wie Jörg Haider. Bedauerlicherweise lassen auch viele andere (insbes.) „Qualitätsmedien“ diesen Respekt aufs Bedenklichste vermissen. Morddrohungen sind allerdings keineswegs gut zu heißen, selbst wenn dies ein Denkzettel ist, den beide Herren vielleicht durchaus benötigen.

Entsetzt,

Ing.Helmuth Wart

7.11.08 13:48


auch das freut sehr!

Sehr geehrter Herr Ing. Warth

Danke für Ihr E-Mail, danke für die Anerkennung, die Sie uns aussprechen. Das bestärkt uns in unsrer Haltung und es ist im Konkurrenzdruck mitunter gar nicht so einfach immer zu dieser zu stehen.

Ich werde Ihr E-Mail an meine Kolleginnen und Kollegen in der Chronik weiterreichen.

Mit Dank und freundlichen Grüßen.

Otto Ranftl
Leserbeauftragter
Leitender Redakteur
Der Standard

7.11.08 13:48


ein erster erfolg!

ein erster erfolg, der mich natürlich ermuntert, weiter zu machen.

erfreut

ing. helmut warth

7.11.08 13:47


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